EEG24 Steuerung

Ihre Energieanlage. Klar erklärt. Gemeinsam gesteuert.

EEG24 verbindet Anlagen, Messwerte und steuerbare Verbraucher zu einer verständlichen Energieübersicht – im Haushalt und, wenn eingerichtet, in einer Energiegemeinschaft.

PV und Akku

Live-Erzeugung, Prognose, Eigenverbrauch, Einspeiseanalyse, Akku-Ladezustand, Reserven und Leistungsgrenzen auf einen Blick.

Wallbox und Wärmepumpe

Überschussladen, Leistungsregelung, Priorisierung und koordinierte Freigaben für steuerbare Verbraucher.

Verbraucher und Peak Shaping

Relais, Modbus TCP, Zeit- und Preisbedingungen sowie Leistungsbegrenzung, damit hohe gleichzeitige Lasten sichtbar und steuerbar werden.

EEG-Steuerung

Einzelne Steuerungen werden technisch zu einer Gruppe

Jeder Haushalt hat seine eigene EEG24-Steuerung. Ist eine EEG eingerichtet, führen die Einheiten ihre technischen Energiedaten in einer zentralen EEG24-Einheit zusammen. So lässt sich erkennen, wann innerhalb der Gruppe rechnerisch überschüssige Energie verfügbar sein könnte.

Energieflüsse erfassen

Die Steuerungen erfassen verfügbare Werte aus kompatiblen Wechselrichtern, lokaler Messung, Akkus und angebundenen Verbrauchern.

Technischen EEG-Überschuss berechnen

Die zentrale Einheit vergleicht Erzeugung und Verbrauch der Haushalte je Zeitintervall. Daraus kann sie einen technisch verfügbaren Überschuss für steuerbare Geräte ableiten.

Verbraucher gezielt einsteuern

Je nach Priorität, Leistungsgrenze und vorhandener Energie können verbundene Geräte gezielt freigegeben oder geregelt werden.

Diese technische Berechnung dient Steuerung, Anzeige und Plausibilitätskontrolle. Für offizielle EEG- oder P2P-Abrechnung sind ausschließlich die Netzbetreiber-Viertelstunden- und Zuteilungswerte maßgeblich.

Was kann gesteuert werden?

Überschuss dort verwenden, wo er Nutzen bringt

Der tatsächlich verfügbare Funktionsumfang hängt von Gerät, Schnittstelle, Sicherheitsvorgaben und Elektroinstallation ab.

E-Auto und Heimspeicher

Wallboxen können für Überschussladen priorisiert werden. Kompatible Speicher lassen sich innerhalb ihrer freigegebenen Lade- und Entladegrenzen berücksichtigen.

Warmwasser und Wärme

Ein Heizstab, eine Wärmepumpe oder andere thermische Verbraucher können nach festgelegten Regeln Energie aufnehmen und Wärme zeitlich verschieben.

Klimaanlage und weitere Verbraucher

Klimageräte, Relaisverbraucher und weitere kompatible Geräte können mit Prioritäten, Zeitfenstern und Leistungsgrenzen eingebunden werden.

Akkus für die Gemeinschaft

Auch nachts gespeicherte PV-Energie gezielt in die EEG einspeisen

Wenn die PV-Anlagen nachts keine Leistung liefern, kann die zentrale EEG24-Steuerung den technischen Energiebedarf der Gruppe erkennen und freigegebene Heimspeicher gezielt zur Einspeisung anfordern.

Anteilig und mit Reserve

Mehrere eingerichtete Akkus können den noch offenen Bedarf gemeinsam decken. Die Verteilung kann sich an verfügbaren Ladezuständen, freigegebenen Entladeleistungen, einer Mindestreserve je Haushalt und den vereinbarten Gruppenregeln orientieren.

  • erst, wenn Gruppenverbrauch nicht bereits durch PV gedeckt ist
  • nur innerhalb der pro Haushalt erlaubten Entladeleistung
  • mit konfigurierbarer Reserve für den eigenen Haushalt
  • anteilig statt einseitig über einen einzelnen Akku

PV-gespeicherte Energie

Für die Einbindung eines Speichers in eine EEG muss die Herkunft der Energie beachtet werden. Nach der offiziellen Information wird Speicherstrom wie PV-Strom behandelt, wenn der Speicher ausschließlich über die PV-Anlage geladen wird und keine Netzladung möglich ist.

Kompatibler Wechselrichter, Speicherfreigabe, Anschlusskonzept und Netzbetreiber-Vorgaben müssen vorab geprüft sein.

EEG24 kann Echtzeitwerte und Prognosen für diese technische Steuerung verwenden. Die offizielle Abrechnung bleibt trotzdem ausschließlich bei den Netzbetreiber-15-Minuten- und Zuteilungswerten.

Intelligent vorausplanen

Prognose, Peak Shaping und Einspeisebegrenzung

PV- und Verbrauchsprognose

EEG24 kann Wetter- und PV-Prognosen mit dem erwarteten Verbrauch verbinden. Steuerbare Geräte werden dadurch nicht nur nach dem momentanen Überschuss, sondern auch vorausschauend eingeplant.

Lastspitzen vermeiden

Peak Shaping erkennt hohe gleichzeitige Leistungen und kann verbundene Verbraucher zeitlich oder in ihrer Leistung koordinieren. Das schafft Transparenz und kann auf mögliche leistungsbezogene Tarife vorbereiten; die konkrete Netzkostenwirkung hängt aber vom jeweiligen Netzbetreiber und Tarif ab.

Einspeisebegrenzung unterstützen

Bei kompatibler Anlage kann die Steuerung steuerbare Lasten oder Speicher nutzen, um drohende Einspeisebegrenzungen besser abzufangen. Sie ersetzt nicht die vorgeschriebenen Schutz- und Regelungsfunktionen des Wechselrichters.

App und Dashboard

Alle Werte am Handy sehen und steuern

Über das EEG24-Dashboard lassen sich Energieflüsse, Anlagenzustände, Prognosen und Statistiken am Smartphone oder Computer visualisieren. Freigegebene Verbraucher können innerhalb der festgelegten Regeln bedient werden.

Statistik und Rechnungsanalyse

Die Analyse stellt Energie-, Bezugs-, Einspeise- und EEG-Werte übersichtlich gegenüber. Sie kann helfen, die später verfügbaren Netzbetreiber-15-Minutenwerte auf Plausibilität zu kontrollieren.

Keine offizielle Rechnung

Die EEG24-Rechnungsanalyse ist ein technisches Kontroll- und Vorbereitungstool. Sie ist keine offizielle Abrechnung und ersetzt weder Netzbetreiberwerte noch vertragliche, steuerliche oder rechtliche Prüfung.

Schnittstellen

Kompatible Geräte einbinden

EEG24 kann Modbus-TCP-fähige Geräte einbinden, sofern deren Schnittstelle und Datenpunkte kompatibel sind. Dazu können beispielsweise Wechselrichter, Energiemessgeräte, Wallboxen, Speicher, Relais-Gateways oder ein Pool-Temperatursensor über ein passendes Modbus-TCP-Gateway gehören.

Für jedes Gerät werden Herstellerfreigabe, verfügbare Datenpunkte und die sichere Einbindung vorab geprüft.

Einrichtung

So einfach wie die vorhandene Technik es erlaubt

EEG24 führt durch die Softwareeinrichtung. Ob die Kundschaft sie selbst durchführen kann, hängt von vorhandener Mess- und Kommunikationstechnik ab.

Kompatible PV-Anlage

Selbst einrichten möglich

Ist ein kompatibler Wechselrichter inklusive lokaler Messung im selben Netzwerk über TCP erreichbar, kann die Kundschaft die EEG24-Software nach der geführten Anleitung selbst einrichten. Voraussetzung sind passende, vom Hersteller freigegebene Zugänge und eine korrekt bestehende Elektroinstallation.

  • keine Änderung an der Elektroanlage durch die Kundschaft
  • geführte Verbindung mit Wechselrichter und lokaler Messung
  • Livewerte prüfen und Funktionen passend zur Anlage aktivieren
Haushalt ohne PV

Fachfirma installiert die Messhardware

Bei Haushalten ohne PV übernimmt eine befugte Elektrofachfirma die erforderliche Installation im Verteiler – zum Beispiel passende Shelly-Messhardware mit zugehöriger lokaler Strommessung. Danach kann die Kundschaft die reine Softwareeinrichtung und Zuordnung geführt selbst durchführen.

  • Elektrofachfirma: Auswahl, Einbau und sichere Prüfung der Hardware
  • Kundschaft: Netzwerkzugang und Softwareeinrichtung
  • Netzbetreiber-Smartmeter und lokale technische Messung bleiben getrennte Themen

Was EEG24 nicht ersetzt

EEG24 ersetzt keine Elektrofachkraft, keine Prüfung der Elektroanlage und keine Freigabe durch den Netzbetreiber. Die Steuerung arbeitet mit den technisch verfügbaren, kompatiblen Schnittstellen und ermöglicht keine Arbeiten an elektrischen Anlagen durch die Kundschaft.

Elektroinstallationen und Arbeiten an elektrischen Anlagen dürfen nur durch entsprechend befugte Fachpersonen durchgeführt werden.